Schwimmkappe

Für Außenstehende ist es oft verwunderlich, dass die meisten Teilnehmer an einem Aquathlon eine Schwimmkappe tragen. Dies ist kein Modegag oder ein Trend unter den Sportlern, sondern die Kappen haben eine echte Funktion.

Die meisten Sportler sind davon überzeugt, dass eine Schwimmkappe ihren Widerstand im Wasser senkt. Denn durch die Kappe erhalten sie eine aerodynamischere Form, ohne welche sie sich die Kopfhaare rasieren müssten. Außenstehende mögen über diese Behauptung lachen, doch die meisten Sportler sind davon überzeugt, dass sie so wertvolle Sekunden gewinnen.

Die Schwimmkappe hat aber oft noch eine weitere Funktion: Sie dient der Identifizierung der Sportler. Oft sind sie in klaren Farben oder Mustern gehalten, so das die Unterscheidung der Teilnehmer leichtfällt. In manchen Fällen wird auch die Startnummer direkt auf der Kappe angebracht. Auf dieser Art und Weise können die Schwimmer von Land aus einfach verfolgt werden.

Die Schwimmkappen existieren aus unterschiedlichen Materialien. Gebräuchlich sind Latex, Lycra oder Polyester. Unterschiedliche Sportler verwenden unterschiedliche Materialien und sind in der Regel davon überzeugt, dass sie das Material mit dem geringsten Wasserwiderstand gefunden haben. Wissenschaftlichen Untersuchungen zur Folge macht es aber keinen signifikanten Unterschied, welches Material die Sportler wählen.